Vier Würfel mit den Fragen Wer?, Wie?, Was?, Wo?

FAQ – Wir beantworten gerne Ihre Fragen

Die Zufriedenheit unserer Kunden steht für uns klar im Mittelpunkt. Daher möchten wir Sie mit unserer Website so gut wie möglich informieren und stellen Ihnen einen großen Umfang an Informationen bereit. Sie finden nachfolgend eine Auflistung von Fragen, die uns am häufigsten gestellt wurden. Wir freuen uns sehr darüber, wenn wir Ihnen mit unseren FAQ schnell und unkompliziert weiterhelfen können. Falls Ihre Frage nicht beantwortet wurde, können Sie sich natürlich gerne an unseren Kundenservice wenden. 

Allgemeines

In Deutschland gilt die so genannte Energieeinsparverordnung (EnEV). Diese schreibt vor, dass alle vor dem Jahr 1978 eingebauten Heizkessel kurzfristig durch neue ersetzt werden müssen. Ausnahme: In selbst genutzten Ein- und Zweifamilienhäusern dürfen Altanlagen länger eingesetzt werden, sofern sie die aktuellen Grenzwerte einhalten – und der Besitzer nicht wechselt.

Bitte beachten Sie: Selbst wenn Ihr Heizkessel jüngeren Datums sein sollte, sind dafür mittlerweile sehr strenge Grenzwerte für die maximal zulässigen Abgasverluste wirksam (BImSchV), die leicht überschritten werden können. Eine Messung Ihres Bezirksschornsteinfegers gibt zuverlässig Auskunft über diesen Wert. Sollte das bei Ihnen der Fall sein, schreibt der Gesetzgeber zwingend vor, dass der Heizkessel ausgetauscht werden muss. Unser Tipp: Meist rechnet sich eine Umstellung auf eine moderne und umweltfreundliche Gasheizung sowieso. Wir beraten Sie in dieser Hinsicht gerne.

Am 1. April 1999 wurde die viel diskutierte Ökosteuer eingeführt. Sie ist - wie die Mineralölsteuer - eine Verbrauchssteuer. Am 11. November 1999 hat der Deutsche Bundestag dann mit dem Gesetz zur Fortführung der ökologischen Steuerreform die zweite Stufe der ökologischen Steuerreform beschlossen.

Das Gesetz enthält verschiedene Kernpunkte, von denen die Anhebung der Stromsteuer in den Jahren 2000 bis 2003 um jährlich 0,5 Pf/kWh (0,2556 Cent) zuzüglich Mehrwertsteuer die Energiekosten verteuert. Für die Kilowattstunde Strom verlangt der Bundesfinanzminister somit seit 1. Januar 2003 2,05 Cent zuzüglich 19% Mehrwertsteuer. Ein Drei-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden zahlt demnach 71,75 Euro Stromsteuer ohne Mehrwertsteuer (Stand 2017). Der Stromsteueranteil wird – wie der Steueranteil für Benzin an der Zapfsäule – auf der Rechnung nicht aufgeführt.

Ihr Anschluss

Um die Kosten für einen Hausneuanschluss exakt angeben zu können, müssen zuerst die genauen Maße erfasst werden. Grundsätzlich setzen sich die Kosten aus einem Baukostenzuschuss und den Hausanschlusskosten zusammen. Die Höhe der Hausanschlusskosten hängt davon ab, ob der Kunde die notwendigen Tiefbauarbeiten (nicht im Straßenbereich) und die Mauerdurchbruchsarbeiten selbst übernehmen bzw. selbst beauftragen möchte. Bei weiteren Fragen kann Ihnen Herr Klaus Wucherer unter der Telefonnummer 0 63 24 / 59 94 -421 weiterhelfen. 

Bitte setzen Sie uns über Umzüge oder Ummeldungen möglichst umgehend in Kenntnis. Um eine genaue Abrechnung zu gewährleisten, sollten Sie uns Ihre Zählerstände termingerecht übermitteln. Bitte registrieren Sie sich hierfür in unserem Online-Portal oder verwenden Sie die entsprechenden Vordrucke, die Ihnen die GWH-MitarbeiterInnen gerne zusenden.

Wir empfehlen die Festlegung der Gemeindewerke Haßloch anzunehmen oder sich im Einzelfall mit den Mitarbeitern der Gemeindewerke noch einmal im Detail abzustimmen. Hohe Nachzahlungen oder unnötige Überzahlungen könnten sonst die Folge sein. Außerdem werden eventuelle Preisänderungen automatisch berücksichtigt.

Notfall

Ist es trotz regelmäßiger und intensiver Wartung und Instandhaltung unserer Netze und Leitungen dennoch zu einer Störung gekommen, dann bedauern wir dies außerordentlich.
Unsere Fachkräfte sind immer sehr bemüht, die Störung schnellstens zu beheben.
Unsere Störungshotline steht Ihnen rund um die Uhr zur Verfügung, auch an Wochenenden und Feiertagen. Sie erreichen uns unter der Telefon-Nummer 0 63 24 / 98 00 05

Bitte überprüfen Sie bei einem Stromausfall immer zuerst Ihre Sicherungen. Vielleicht hat ein defektes Gerät in Ihrem Haushalt einen Kurzschluss verursacht. Wenn das nicht der Fall ist, vergewissern Sie sich bitte, ob nur bei Ihnen oder auch in der Nachbarschaft der Strom ausgefallen ist. Wenden Sie sich am besten direkt an einen Elektroinstallateur, wenn der Stromausfall nur Sie betrifft. Falls der Elektroinstallateur keinen Fehler feststellen kann, benachrichtigen Sie bitte unseren  Störungsdienst. Wir sind rund um die Uhr unter der Telefon-Nummer 0 63 24 / 98 00 05 für Sie erreichbar.

Falls Sie stechenden Gasgeruch bemerken, benachrichtigen Sie bitte umgehend den Bereitschaftsdienst der Gemeindewerke Haßloch unter der Telefon-Nummer 0 63 24 / 98 00 05. Verlassen Sie dazu bitte unbedingt das betroffene Gebäude oder Grundstück.

Beachten Sie bitte außerdem die folgenden Verhaltensregeln:

  1. Rauchen Sie nicht.
  2. Machen Sie kein Feuerzeug oder Streichholz an. 
  3. Wenn der Gasgeruch von außen in Ihre Wohnung oder in Ihr Haus strömt, schließen Sie bitte umgehend Fenster und Türen. Ansonsten gilt: Fenster und Türen öffnen. 
  4. Benutzen Sie keine elektrischen Schalter, Stecker, Klingeln und Telefone. 
  5. Schließen Sie alle Gashähne. 
  6. Warnen Sie Mitbewohner durch Klopfen und Rufen – nicht durch klingeln. 
  7. Warten Sie auf das Eintreffen des Monteurs an der Haustür, weil unser Mitarbeiter nicht bei Ihnen klingeln darf.

Verbrauch

Grundsätzlich sind alle Zähler geeichte Präzisionsgeräte, die über Jahre und Jahrzehnte hinweg sehr genau die konkreten Verbrauchswerte erfassen. Ob und wie häufig die Zähler bei den Kunden der Gemeindewerke Haßloch gewechselt werden, hängt von der Verbrauchsart und der mechanischen Belastung ab, der die Zähler unterworfen sind. Wasserzähler werden deshalb alle 6 Jahre ausgetauscht. Erdgas- und Stromzähler sind wesentlich geringeren mechanischen Einflüssen ausgesetzt und werden aus diesem Grund nach 8 (Erdgas) bzw. 16 (Strom) Jahren ausgetauscht.

Zur Kostenvorplanung sowie als Vergleichswert für die Analyse des eigenen Verbrauchsverhaltens ist es für viele Kunden wichtig, wie viel Strom, Erdgas und Wasser die Kunden der Gemeindewerke Haßloch durchschnittlich verbrauchen.

Der Durchschnittsverbrauch einer vierköpfigen Familie im freistehenden Einfamilienhaus neuerer Bauart beträgt für:

Strom: 4.500 kWh/Jahr
Erdgas: 30.000 kWh/Jahr
Wasser: 150 cbm/Jahr

Gas

Erdgas entstand vor mehreren hundert Millionen Jahren aus abgestorbenen Kleinorganismen, Plankton und Algen, die sich auf dem Boden der damaligen Ozeane ablagerten und später von Gesteins- und Erdschichten überdeckt wurden. Unter Luftabschluss und dem hohem Druck der sich aufschiebenden Gebirge begann dann ein langwieriger chemischer Prozess, der die organischen Substanzen in gasförmige Kohlenwasserstoffe umwandelte. Erdgas enthält also die von Pflanzen in Form von Kohlenstoffen und Kohlenwasserstoffen gespeicherte Energie, die die Sonne vor langer Zeit auf die Erde abgestrahlt hat.

Erdgas besteht zu 85 bis 98 Prozent aus Methan und höheren Kohlenwasserstoffverbindungen wie Propan und Butan. Von allen fossilen Energieträgern hat es den geringsten Kohlenstoffgehalt und den höchsten Wasserstoffanteil. Schadstoffbildende Komponenten, wie Schwefel, sind darin fast überhaupt nicht vorhanden. Seine Verbrennung ist deshalb sehr schadstoffarm.

In Haßloch wurde 1978 von Erdgas L auf das höherwertigere Erdgas H umgestellt. Die neuen Gasgeräte stellen sich heutzutage automatisch auf die entsprechende Gasart ein.

Erdgas ist von Natur aus geruchlos. Aus Sicherheitsgründen wird aber ein stechend riechender Zusatzstoff beigemischt. Dadurch können auch kleinste Mengen Erdgas sicher bemerkt werden – lange bevor eine Gefahr besteht.

Wasser

Das Trinkwasser der Gemeindewerke Haßloch stammt aus 6 lokalen Brunnen. Wegen der hervorragenden Grundwasserbeschaffenheit ist eine chemische Behandlung des Wassers nicht notwendig, um es zur Versorgung der Gemeinden Haßloch und Iggelheim einsetzen zu können.

Trinkwasser wird in Deutschland in der Tat als Lebensmittel klassifiziert und unterliegt der deutschen Trinkwasserverordnung. Es muss unter anderem regelmäßig untersucht werden, und ist außerdem strengsten hygienischen Vorschriften unterworfen. Die Gemeindewerke Haßloch nehmen diese Verpflichtung zur sorgfältigen Analyse, Überwachung, Aufbereitung und Verteilung dieses "Lebensmittels Nr. 1" sehr ernst und achten streng darauf, dass alle zulässigen Grenzwerte eingehalten werden.

Das Haßlocher Trinkwasser liegt im Härtebereich 2. Der Härtegrad liegt zwischen 11 und 12. Bitte beachten Sie diesen Wert insbesondere bei der Dosierung von Wasch- und Spülmitteln und bei der Einstellung der Spülmaschine. Das spart Geld, erhöht die Reinigungskraft und schont die Geräte sowie das Abwasser.

Haben Sie noch Fragen? Wir beraten Sie gerne:

Gottlieb-Duttenhöfer-Straße 27
67454 Haßloch

0 63 24 / 59 94 -0

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